Wir schreiben uns Nachrichten, sitzend in einem Raum. Wir geben Likes anstatt Umarmungen. Wir schauen auf den Bildschirm, wenn das Kind eine Geschichte lesen will. Technologie hat die Welt verbunden, aber die Menschen getrennt. Leben Kommunikation — das, was von uns Menschen geblieben ist, — stirbt aus? Oder wird es sich einfach transformieren? Lassen Sie uns ohne Panik, aber ehrlich sein.
Was haben wir mit der Einführung von Messengern verloren
Früher musste man sich treffen, um mit einem Freund zu sprechen. Oder zumindest anrufen. Heute — geschrieben, gelesen, geantwortet nach einer Stunde. Die Magie der Stimme ist verschwunden. Wir haben gelernt, die Intonation nicht zu hören, das Gesicht zu sehen. Ein Smiley ersetzt keine Lächel.
Die langen Gespräche «über nichts» sind verschwunden. Im Messenger — nur zum Thema. Komplimente (wer schreibt «du siehst heute schön aus» in den Chat?) sind verschwunden. Spontane Treffen sind verschwunden. Stattdessen — die Notiz «lass uns am Wochenende treffen».
Psychologen schlagen Alarm: Die Generation Z (geboren nach 2000) hat Schwierigkeiten mit «live» Kommunikation. Sie können stundenlang schreiben, aber bei einem persönlichen Treffen — sie verlieren sich, wissen nicht, über was sie sprechen sollen, lehnen die Augen ab. Das wird «soziale Angst» genannt.
Im Jahr 2026 gibt es bereits Studien, dass 40% der jungen Menschen ein Textnachricht einer Telefonanruf vorziehen. Und 15% haben sogar Angst, telefonisch zu sprechen.
Was haben wir gewonnen: Technologie im Dienst der Kommunikation
Es ist nicht alles schlecht. Dank der Technologie können wir mit denen kommunizieren, die weit entfernt sind. Die Eltern sehen ihre Enkelkinder durch Videokonferenzen. Freunde aus verschiedenen Städten spielen Online-Spiele und plaudern in Discord. Menschen mit Behinderungen haben durch Sprachsynthese eine Stimme gefunden.
Während der Pandemie COVID-19 (2020-2022) haben Technologie die Psyche von Millionen gerettet: Zoom-Partys, Online-Konzerte, vir ...
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