8. Juni. Welttag der Ozeane. Ein Tag, an dem wir uns daran erinnern sollten, dass die Erde weniger Erde als Wasser ist. Ozeane bedecken mehr als 70% der Oberfläche, sie produzieren die Hälfte des Sauerstoffs, den wir atmen, und regulieren das Klima. Aber wir Menschen behandeln sie wie eine unerschöpfliche Müllhalde und einen unerschütterlichen Kühlschrank. Dieser Tag ist kein Fest mit Luftballons. Es ist ein Tag der Besorgnis, des Bewusstseins und des Versprechens. Lassen Sie uns darüber nachdenken, warum Ozeane wichtig sind und wie wir ihnen helfen können. Ozeane — die Lungen der Erde Jeder zweite Atemzug Sauerstoff, den Sie bekommen, stammt von Phytoplankton im Ozean. Dies sind die kleinsten Algen, die Kohlenstoffdioxid absorbieren und Sauerstoff freisetzen. Die Regenwälder, die wir so schützen, geben nur 30% des Sauerstoffs. Der Rest ist Ozean. Ohne ihn würden wir ersticken. Der Ozean nimmt auch überschüssige Wärme (mehr als 90% des Treibhauseffekts) auf und verlangsamt das globale Erwärmung. Aber der Preis ist hoch: das Wasser wird sauer, Korallen bleichen, die Wasserstände steigen. Der Ozean ist unser stummer Retter, der von unserer eigenen Dankbarkeit erstickt. Geschichte des Festes Der Welttag der Ozeane wurde 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro vorgeschlagen. Aber offiziell wurde er erst 2008 von der UNO anerkannt. Seitdem ist der 8. Juni ein Grund für Ökologen, Wissenschaftler und einfach besorgte Menschen, das öffentliche Bewusstsein für die Probleme des Ozeans zu schärfen. Jedes Jahr steht es unter dem Motto: Wiederaufbau, Nachhaltigkeit, Kampf gegen Plastik. 2026 lautet das Thema: «Jugend und Ozean: eine Welle des Wandels». Ein Aufruf an die neue Generation, die Fehler der Älteren nicht zu wiederholen. Plastikkatastrophe: Zahlen Jede Minute gelangen Lastwagen voll mit Plastikmüll ins Meer. Bis 2050 wird es mehr Plastik im Wasser als Fische geben. Mikroplastik (Teilchen kleiner als 5 mm) wurde bereits in Fischen, Salz und Trinkwasser gefunden. Es ver ...
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